Willkommen in der Welt der Nettopolicen

Mehr Vorsorge. Weniger Kostennebel.

Eine Nettopolice trennt das Versicherungsprodukt von der Vergütung für Beratung und Vermittlung. Sie sehen, was der Vertrag kostet, was die Beratung kostet und können beides bewusst vergleichen.

Nettowelt – Astronaut über der Erde
seit 2010Spezialisierung von Nettowelt
55.000+abgewickelte Nettoverträge laut Nettowelt
3.500Kooperationspartner laut Nettowelt
2 EbenenPolice und separate Vergütungsvereinbarung

Der Kern in einem Satz

Nicht provisionsfrei beraten – sondern Vergütung sichtbar machen.

Beim klassischen Bruttotarif ist die Vermittlungsvergütung typischerweise in der Produktkalkulation berücksichtigt. Beim echten Nettotarif enthält die Police keine Vermittlungsprovision; Beratung und Vermittlung werden separat vereinbart und abgerechnet.

Wichtig: „Netto“ bedeutet nicht „kostenlos“. Der Vertrag hat weiterhin Produkt-, Verwaltungs- und gegebenenfalls Fondskosten. Zusätzlich wird die vereinbarte Beratungs- oder Vermittlungsvergütung berücksichtigt.

Diese fünf Zahlen gehören auf den Tisch

  • Gesamte Einzahlung über die Laufzeit
  • Abschluss- und Vertriebskosten im Tarif
  • Laufende Vertrags- und Verwaltungskosten
  • Kosten der gewählten Fonds oder ETFs
  • Separate Vergütung für Beratung und Vermittlung

Klassische Police

  • Vermittlungsvergütung in der Tarifkalkulation berücksichtigt
  • Kosten werden über die Produktunterlagen ausgewiesen
  • Belastung und Wirkung hängen vom konkreten Tarif ab
  • Kein separates Vermittlungsentgelt neben der Police

Echte Nettopolice

  • Keine eingerechnete Vermittlungsprovision im Tarif
  • Separate, transparente Vergütungsvereinbarung
  • Tarif und Beratung können getrennt bewertet werden
  • Gesamtvergleich muss beide Kostenblöcke umfassen

Das Nettokonzept

Drei Ebenen statt einer schwarzen Box

Der Vorteil liegt nicht in einem Versprechen, sondern in der Nachvollziehbarkeit. Erst wenn alle Ebenen bekannt sind, ist ein fairer Vergleich möglich.

01

Versicherungsmantel

Der Versicherer stellt den Vertrag, die rechtliche Struktur und die vereinbarten Leistungen bereit.

02

Kapitalanlage

Je nach Tarif stehen Fonds oder ETFs zur Auswahl. Kosten, Risiko und Strategie beeinflussen das Ergebnis wesentlich.

03

Beratung und Vermittlung

Bedarf, Laufzeit, Risikobereitschaft und Produktauswahl werden beraten. Die Vergütung wird separat vereinbart.

Interaktiver Kosteneffekt-Rechner

Was können 0,5 Prozentpunkte pro Jahr ausmachen?

Tragen Sie Ihre Werte ein. Der Rechner zeigt den mathematischen Effekt unterschiedlicher Renditen nach laufenden Kosten – keine Produktprognose.

Ihre Einzahlungen84.000 €
Endwert Variante A203.548 €
Endwert Variante B227.218 €
Rechnerischer Unterschied23.670 €

Vereinfachte Modellrechnung mit monatlicher Einzahlung und konstanter Rendite. Steuern, Schwankungen, Garantien, Risikokosten, Entnahmen sowie einmalige Kosten oder eine separate Vergütung sind nicht enthalten. Entscheidend sind die konkreten Produktinformationen.

Drei greifbare Modellfälle

Laufzeit macht kleine Kostenunterschiede groß

Die Beispiele vergleichen ausschließlich 4,5 % mit 5,0 % Rendite nach laufenden Kosten. Sie zeigen Mathematik, nicht die garantierte Leistung eines Tarifs.

Berufsstart

150 € monatlich · 40 Jahre

Einzahlungen
72.000 €
bei 4,5 %
201.173 €
bei 5,0 %
228.903 €
Unterschied
27.730 €
Vermögensaufbau

200 € monatlich · 35 Jahre

Einzahlungen
84.000 €
bei 4,5 %
203.548 €
bei 5,0 %
227.218 €
Unterschied
23.670 €
Späterer Beginn

300 € monatlich · 30 Jahre

Einzahlungen
108.000 €
bei 4,5 %
227.816 €
bei 5,0 %
249.678 €
Unterschied
21.862 €

Die separate Vergütung einer Nettopolice muss für einen vollständigen Vergleich zusätzlich einbezogen werden. Ein Kostenvorteil von 0,5 Prozentpunkten ist eine Beispielannahme und nicht für jeden Tarif gegeben.

Vom Ziel zum belastbaren Vergleich

So läuft die Beratung ab

Nicht zuerst das Produkt, sondern zuerst Ihre Ziele – danach werden Zahlen und Bedingungen geprüft.

01

Ziele und Rahmen

Beitrag, Laufzeit, Flexibilität, Risiko und gewünschte Altersleistung werden geklärt.

02

Tarife gegenüberstellen

Produkt-, Fonds-, Abschluss- und Verwaltungskosten werden gemeinsam betrachtet.

03

Vergütung offenlegen

Höhe, Zahlungsweise und Leistungsumfang der separaten Vergütung werden erklärt.

04

In Ruhe entscheiden

Sie erhalten eine nachvollziehbare Empfehlung und entscheiden ohne Zeitdruck.

Ehrlich eingeordnet

Wann kann eine Nettopolice passen – und wann eher nicht?

Kann besonders interessant sein, wenn …

  • Sie langfristig investieren und Kosten bewusst vergleichen möchten.
  • Sie Tarif und Beratungsleistung transparent getrennt sehen wollen.
  • die verfügbaren Nettotarife bei Leistung, Anlage und Flexibilität überzeugen.
  • die separate Vergütung im Gesamtvergleich wirtschaftlich nachvollziehbar ist.

Sollte kritisch geprüft werden, wenn …

  • die Laufzeit voraussichtlich kurz oder der Vertrag häufig unterbrochen wird.
  • die separate Vergütung im Verhältnis zum Beitrag sehr hoch ausfällt.
  • ein Bruttotarif bessere Garantien, Leistungen oder Flexibilität bietet.
  • nur mit Rendite geworben wird, ohne alle Kosten und Risiken zu zeigen.

Häufige Fragen

Was Kunden vor der Entscheidung wissen sollten

Ist eine Nettopolice automatisch günstiger?

Nein. Ein echter Nettotarif enthält keine Vermittlungsprovision in der Police, dafür wird die Beratung beziehungsweise Vermittlung separat vergütet. Entscheidend ist der Gesamtvergleich aus Tarifkosten, Fondskosten, Vergütung, Leistungen und Laufzeit.

Warum bekomme ich eine separate Rechnung oder Vereinbarung?

Weil die Vermittlungsvergütung nicht in den Nettotarif eingerechnet ist. Nach Angaben von Nettowelt wird deshalb eine separate Vermittlungs- und gegebenenfalls Betreuungsvereinbarung geschlossen und über Nettowelt abgerechnet.

Kann die Vergütung in Raten bezahlt werden?

Nettowelt beschreibt neben Einmalzahlungen auch gestaffelte Zahlungen im Rahmen des eigenen Abwicklungskonzepts. Welche Variante angeboten wird und welche Bedingungen gelten, muss vor Abschluss schriftlich geklärt werden.

Was passiert bei einer vorzeitigen Kündigung?

Versicherungsvertrag und Vergütungsvereinbarung sind getrennt zu betrachten. Ob und in welchem Umfang Vergütungen weiterzuzahlen sind, ergibt sich aus der konkreten Vereinbarung und muss vor der Unterschrift erklärt werden.

Sind ETFs automatisch besser als aktive Fonds?

Nein. ETFs sind häufig kostengünstiger, bilden aber meist einen Index ab und tragen Marktrisiken. Entscheidend sind Anlageziel, Risikobereitschaft, Fondsauswahl und Gesamtkosten.

Welche Unterlagen sollte ich vergleichen?

Insbesondere Produktinformationsblatt, Basisinformationsblatt der Anlage, Kostenübersicht, Modellrechnungen, Versicherungsbedingungen sowie die separate Vergütungsvereinbarung.

Brutto oder netto? Lassen Sie die Zahlen entscheiden.

Wir vergleichen Kosten, Leistungen und Vergütung anhand Ihrer persönlichen Situation – nachvollziehbar statt pauschal.

Vergleich anfragen
Quellenstand September 2026: Unternehmensangaben von Nettowelt und Hinweise der BaFin zu Effektivkosten. Modellrechnungen sind unverbindlich und ersetzen keine individuelle Produktberechnung.

persönlich beraten